Zottarella ohne Gentechnik

Zottarella ohne Gentechnik
Alle Zottarella-Produkte werden mit Milch von Kühen hergestellt, die ausschließlich mit gentechnikfreiem Futter gefüttert werden, dessen Herkunft innerhalb der EU liegt. Außerdem ist sichergestellt, dass auch alle anderen Zottarella-Rohstoffe und -Zutaten, wie z.B. Basilikum, ohne Gentechnik hergestellt werden. Auf dieser Seite erfahren Sie Wissenswertes rund um den gentechnikfreien Zottarella.

Wunsch nach Veränderung
Umfragen ergeben, dass ein Großteil der Deutschen die Fütterung von Tieren mit gentechnisch verändertem Futter ablehnt. Aus diesem Grund haben wir bei Zott eine unternehmerische Vision entwickelt, um den Bedürfnissen der Verbraucher nach gesunden, hochwertigen und nachhaltigen Produkten gerecht zu werden. Ein Baustein davon ist ein nachhaltiges Fütterungskonzept bei unseren Milchkühen.

Von der Vision zur Wirklichkeit
Im Jahr 2010 haben wir das Zott-Programm „Nachhaltige Fütterung“ eingeführt und die ersten Milchlieferanten haben sich verpflichtet, bei der Fütterung ihrer Milchkühe keine gentechnisch veränderten Futtermittel mehr zu verwenden. Mittlerweile nehmen 30 % aller Zott-Milchlieferanten in Deutschland am Programm „Nachhaltige Fütterung“ teil.

Die Futtermittelumstellung
Die Umstellung auf gentechnikfreie Fütterung ist durch staatliche Vorgaben geregelt. Vorgeschrieben ist ein Umstellungszeitraum von drei Monaten, damit eine reine und hochwertige Milchqualität gewährleistet ist.
Doch wie läuft das genau ab? Im ersten Schritt werden die alten Futtermittelbestände aufgebraucht. Danach ist es wichtig, die Futtersilos vollständig besenrein zu entleeren. Anschließend dürfen vom Landwirt nur noch Futtermittel zugekauft werden, die keine gentechnisch veränderten Komponenten enthalten. Und erst von diesem Zeitpunkt an beginnt der Umstellungszeitraum von drei Monaten. Das bedeutet, dass die Milchkühe drei Monte ausschließlich Futtermittel ohne gentechnisch veränderte Inhaltsstoffe erhalten müssen, bevor diese Milch als „Milch ohne Gentechnik“ vermarktet werden darf.

Sicheres Futter
Der Landwirt meldet Zott, welche Futtermittel er einsetzen bzw. zukaufen will. Die Molkerei lässt die Herstellerfirmen durch ein unabhängiges Institut entsprechend kontrollieren. Die so erfassten Futtermittel werden in eine sogenannte Empfehlungs-Liste aufgenommen, die per Internet den Landwirten in aktueller Form immer zur Verfügung steht. Der Landwirt hat sich verpflichtet, nur Futtermittel einzusetzen, die in dieser Empfehlungs-Liste aufgeführt sind. Dadurch hat er gleichzeitig die Garantie, dass das Futtermittel entsprechend sicher ist und der Hersteller diesbezüglich kontrolliert wird. Die Molkerei weiß im Gegenzug, welche Futtermittel verwendet werden.

Die Probe aufs Exempel
Zusätzlich erhalten wir von den Landwirten Proben aller zugekauften Futtermittel. Diese werden über ein eigenes Kontrollsystem und in Zusammenarbeit mit einem externen Labor stichprobenartig analysiert. So entsteht für alle Beteiligten ein Höchstmaß an Sicherheit und Transparenz.